Aqua Alta
Das Projekt „Acqua Alta“ am Donaukanal knüpft an die lange
Tradition der Schwimmkultur an und verfolgt das Ziel, den
Menschen wieder näher ans Wasser zu bringen. Im Zentrum
steht die Idee, den Donaukanal erneut als schwimmbaren
Raum erlebbar zu machen. Dieser Projektabschnitt thematisiert
die „steigende Handlung“ – den Moment, in dem Berührungspunkte
mit dem Wasser geschaffen werden, wo man
die Zehen gern ins Wasser baumeln lässt. Eine Überquerung
des Kanals wird angeregt: Schwimmende Inseln lösen sich
scheinbar aus der bestehenden Uferkante und treiben als herausgebrochene
Elemente im Wasser.
Das architektonische Volumen bleibt reduziert, um dem Wasser
mehr Raum zu geben. Durch eine Abstufung des Geländes
entsteht eine vertikale Gliederung, die unterschiedliche
Bewegungs- und Aufenthaltsqualitäten ermöglicht. Promenadenstufen
strukturieren den Raum in verschiedene Zonen:
zum Schwimmen, Fahrradfahren, Spazierengehen oder Verweilen.
Die schwimmenden Inseln sind begrünt sodass eine ökologische
Übergangszone erzeugt wird.
innerhalb der Stadt, der nicht nur zur Erholung einlädt, sondern
auch zur Interaktion mit dem Element Wasser anregt.
Inszeniert wird der Raum durch rote temporäre Holzelement-
Möbel, die die besondere Form der Promenade betonen
und zum Verweilen einladen. Diese werden zwar nur in Verbindung
mit der vorbeiziehenden Installation des Gesamtkonzepts
an diesem Ort verwendet, können allerdings danach
verteilt in der Stadt Wien aufgestellt werden und somit
den Besucher*innen als Wiedererkennungsmerkmal der Kanalpromenade
dienen.
Insgesamt soll die Promenade die Besucher*innen dazu bewegen,
das Wasser wieder als öffentlich zugänglichen, aktiven
Raum zu begreifen – zum Schwimmen, Erleben und Teilhaben.
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- Client
- TU Wien
- Release Date
- Juni, 2025



