logo-small

Karolina Sosinka

Architektural Portfolio

  • Home
  • Über mich
  • Portfolio
  • Kontakt
Bildschirmfoto 2026-03-10 um 13.20.14

Kristallgruppe Kronplatz

Das Skigebiet Plan de Corones ist eins der beliebtesten Skigebiete Südtirols und wird jährlich von zahlreichen Skifahrer*innen besucht. Selbst im Sommer wird das Gebiet von vielen Wanderern und Bergsportenthousiast*innen genutzt. Die einzigartige Lage und Attraktivität des Ortes führten außerdem in den letzten Jahren zum Ausbau des Plateaus. So wurden im Jahr 2000 das Lumen Museum und im Jahr 2015 das Messner Mountain Museum Corones eingeweiht und bilden zusammen mit einem Sterne Restaurant und einer Aussichtsplatform und Friedensglocke ein Freizeit-Zentrum auf der Bergspitze. Aufgrund der hohen Polpularität sowohl im Sommer, als auch im Winter ist eine gut strukturierte Pistenrettung essenziell. Im Zuge dieser Bachelorarbeit wird ein Zentrum untersucht, was die Funktion der Pistenrettung, medizinischer Erstversorgung, Forschung, Bevölkerungsschutz und Ausbildung unter einem Dach vereint. Das Zentrum ergänzt das Angebot aus Museum, Restaurant und Aussichtsplatform und bildet dessen Rückgrat. Auf einem ehemaligen Militärareal auf dem Gipfel des Plan de Corones entsteht eine moderne Bergwacht mit dem Schwerpunkt der Pistenrettung. Das Plangebiet liegt auf 2275m Höhe und ist nach Süd-Westen hin geneigt. Das Entwurfskonzept setzt sich aus zwei unterschiedlichen Ansätzen zusammen. Einem Gestalterischen und einem Funktionalen. Gestalterisch: Der Entwurf der Bergwacht inspiriert sich stark an seiner Umgebung und verfolgt das Ziel auf die umliegende atemberaubende Landschaft zu reagieren und die Wirkung einer kristallernen Berglandschaft hervorzurufen. Dabei bezieht er sich vor allem auf den im Hintergrund des Geländes liegenden Monte Cristallo, eine tiroler Gebirgsgruppe, die sich durch seine zwei steilen Höhepunkte auszeichnet, von denen Einer schmaler und der Andere etwas höher und massiver ist. Der Entwurf versteht sich also als eine topografische Architektur. Um diese Wirkung auch in ein architektonisches Projekt zu übersetzen, müssen wir uns allerdings auch mit den zu beherbergenden Funktionen beschäftigen. Funktional: Die größte Herausforderung des Entwurfs ist es, die unterschiedlichen Funktionen (und vor allem die zahlreichen notwendigen Verknüpfungen zwischen den einzelnen Räumlichkeiten) in eine zusammenhängende Struktur zu bringen. Dafür werden sie zunächst ihren Anforderungen zufolge in 4 unterschiedliche Cluster unterteilt und daraufhin miteinander verbunden. Die Cluster weren dann unter Berücksichtigung der Raumanschlüsse, Geschossigkeiten und notwendiger Fläche kubenartig auf dem Grundstück verteilt und miteinander verbunden, sodass eine zusammenhängende Form entsteht. Dabei werden die Kuben so gedreht, dass bestimmte Achsen und Blickbezüge zustande kommen (zum Beispiel zum Monte Cristallo, Cortina d´Ampezzo, Hochpfeiler oder nach Frena). Die Kuben sind auch so gestaffelt, dass ihre Funktion von Süd-Osten (von wo die meisten Besucher*innen kommen) nach Nord-Westen von öffentlich zu funktional übergeht, sodass die Pistenrettung vom Besucheransturm fern bleibt und auch getrennt vom Rest des Gebäudes funktionieren kann. Vorne allerdings, werden die Besucher*innen durch einen Versatz in der Gebäudekante in einen offnen und geschossübergeifenden Foyerbereich gezogen, von wo aus Kantine und Café, Unterkunftsräume, aber auch zur anderen Seite Büros und das Ausbildungszentrum zu erreichen sind. Um die Gebirgsthematk aufzugreifen, wird der Bau von einem polygonalen Dach überzogen. Dieses bewirkt gleichzeitig mehr Zusammengehörigkeit innerhalb der verschiedenen Kuben. Die zwei Höhenpunkte, die auch im Monte Cristallo zu sehen sind, haben auch im Gebäude ihre eigene besondere Bedeutung. Der schmalere Pfeiler bildet die EInsatzzentrale der Skirama aus, welche durch ihre erhöhte Position einen Überblick über das Gelände und die Pisten gewährt. Der massivere Pfeiler jedoch, beherbergt die Unterkunftsräume für Mitarbeiter, Gäste etc. die dadurch eine gewisse Distanz zum teils hektischen Geschehen im Zentrum bekommen. Die Schräge der Dachlandschaft ermöglicht außerdem, dass Schneelasten einfach abrutschen können und interessante Zwischenräume entstehen. Die Farbigkeit des Entwurfs betont ebenso dessen Wichtigkeit auf dem Plan de Corones. Die klare Signalfarbe kennzeichnet einen Rettungspunkt, der auch von Weitem klar erkennbar ist und inmitten der bereits bestehenden beeindruckenden Architektur auf dem Plateu einen eigenen starken Charakter besitzt.
Share
Client
FH Aachen
Release Date
Juni, 2024
Launch Project

Previous Portfolio

Ein Schloss als Veranstaltungsort

Next Portfolio

Aqua Alta

Related Projects/Works

perspektive close

Samoan Library

by Karolina
Bildschirmfoto 2024-03-01 um 16.24.27

Baumhaus

by Karolina
Bildschirmfoto 2026-03-12 um 15.23.48

Aqua Alta

by Karolina

Schreibt mir!

logo-small

Quick Links

  • Über mich
  • Schreibe mir
  • Portfolio

Kontakt

Telefon: +4916094830725
Email: contact@karolinasosinka.de

© 2026 Karolina Sosinka. All rights reserved
Instagram Linkedin Facebook Twitter
Shopping Basket